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Hier finden Sie Antwort auf die häufigsten Fragen zum Thema Krampfadern und Venenbehandlung. Gerne stehen wir Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Termine vereinbaren Sie am besten unter Telefon 07720 958373 oder 07720 61403.

Wie kommt es überhaupt zu Krampfadern?

Bindegewebsschwäche und auch zum Teil fehlende oder schlecht angelegte Venenklappen (Ventile) führen zu einer Erweiterung der Venen. Diese erweiterten Venen im Bereich der Beine heißen Krampfadern. Eine Bindegewebsschwäche ist meist erblich bedingt.

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Welche Beschwerden entstehen durch Krampfadern?

Am häufigsten entstehen Schwellungen an den Unterschenkeln und im Bereich des Fußrückens - besonders bei warmem Wetter. Wenn Sie längere Zeit auf einer Stelle stehen oder die Beine bei längerem Sitzen kaum bewegen, kann ein Spannungsgefühl in den Waden auftreten. Eventuell können Sie sogar tiefe Dellen mit dem Daumen an den Unterschenkeln eindrücken. Häufig kommt es auch zu Brennen und Jucken der Haut an Füßen und Unterschenkeln.

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Wie kommen Krampfaderbeschwerden zustande?

90 % des Blutes fließen über die tiefen Venen zum Herzen zurück. Diese tiefen Venen verlaufen in der Nähe der Knochen und sind von Muskulatur umgeben. Sie werden bei jedem Schritt durch die Anspannung der Muskeln ausgepresst. Durch Klappen in den Venen wird ein Zurückfließen des Blutes in die Beine verhindert - das venöse Blut gelangt so zum Herzen zurück.

Im Fettgewebe unter der Haut liegen zwei größere und zwei kleinere Stammvenen, die bei Gesunden etwa 10% des Blutes aus den Beinen zum Herzen zurückleiten. Diese Venen haben keinen äußeren Halt durch Muskulatur und erweitern sich deshalb bei Bindegewebsschwäche besonders.

Die vorhandenen Venenklappen werden durch diese Erweiterung undicht und das Blut staut sich in die Beine zurück. Insbesondere im Stehen sickert Wasser durch die Venenwand und führt zu Schwellungen. Durch Hochlagerung der Beine wird der Rückstrom des Blutes verbessert und die Spannung in den Waden lässt nach. Deshalb sind die Beine morgens meist wieder abgeschwollen.

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Sichtbare Hautveränderungen

Zu den typischen Hautveränderungen zählen neben den erweiterten sichtbaren Venen juckende oder brennende Hautausschläge an den Unterschenkeln (Stauungsekzem).

Nach Jahren kann es zu einer Verhärtung und braunen Verfärbung kommen. Die Haut wird brüchig und kann bei geringen Prellungen aufplatzen. Diese so entstandenen Wunden können zu einem "offenen" Bein führen.

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Risiken und Komplikationen des unbehandelten Krampfaderleidens

Durch langsame Blutströmung und veränderte Wandverhältnisse in den Krampfadern können sich Blutgerinnsel bilden, die dann die Venen verstopfen.

Die Folge sind Venenentzündungen mit Ausbildung von schmerzhaften und druckempfindlichen Strängen unter der Haut - sie ist dann überwärmt und gerötet. Nur wenn eine Verstopfung durch Blutgerinnsel in den tiefen Venen auftritt, sprechen Mediziner von einer Thrombose (Verstopfung von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel).

Die Folge: Ein Dauerschaden an den Klappen der tiefen Venen, die sogenannte Phlebosklerose (bindegewebige Gefäßwandverdickung). Wenn die Thrombose sofort erkannt und durch Auflösen behandelt wird, lassen sich Dauerschäden mitunter vermeiden.

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Weitere mögliche Komplikationen

Embolie: Löst sich ein Blutgerinnsel aus den tiefen Venen, kann es durch den Blutstrom in das Herz gelangen und von dort in die Lunge gepumpt werden. Es verstopft dann die Lungenadern (Lungenembolie). Krampfaderblutung: Oberflächlich liegende Krampfadern haben nur sehr dünne Wände und können leicht verletzt werden. Eine kräftige Blutung ist die Folge. Sollte Ihnen dies passieren, so drücken Sie einfach mit dem Daumen auf die Stelle. Die Blutung hört dann sofort auf und Sie können danach in Ruhe einen Verband anlegen.

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Die Untersuchung der Krampfadern

Die genaue und vollständige Schilderung Ihrer Beschwerden ist sehr wichtig, besonders, wenn in der Vergangenheit eine Thrombose vorgelegen hat. Ansehen und Betasten der Beine sind wesentlicher Bestandteil bei der Diagnostik. In der Schwenninger Venenklinik werden alle Untersuchungen schmerzfrei und direkt vor Ort durchgeführt.

Die erste orientierende Untersuchung zur Beurteilung der Venenfunktion erfolgt mit dem Photoplethysmographen, einem Kleincomputer, welcher den Blutrückstrom in den Hautvenen des Unterschenkels misst und Rückschlüsse auf das Venensystem des gesamten Beines zulässt.

Anschließend wird der arterielle Druck der Beinarterien mit einem Ultraschall-Doppler Gerät gemessen, um die arterielle Durchblutung beurteilen zu können.

Schließlich erfolgt die Untersuchung der oberflächlichen und der tiefen Beinvenen mit dem farbcodierten Duplexsonographiegerät. Dieses moderne Ultraschallgerät ermöglicht dem untersuchenden Arzt, in die Venen und Arterien "hineinzuschauen", die Venenklappen zu beurteilen, oder auch eine Thrombose sichtbar zu machen.

Eine Röntgenuntersuchung mit Einspritzen von Kontrastmittel in eine Fußrückenvene/Phlebographie ist in der Regel nicht erforderlich und wird deshalb in der Schwenninger Venenklinik nicht durchgeführt.

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